Barcamp Ruhr – Mein erstes Mal


Barcamp Ruhr 6Das war er nun.

Der erste Tag meines ersten Barcamps.

Spontaner Eindruck: Interessantes Format und wirklich gute Diskussionen.

Zweiter Eindruck. Die sind alle bekloppt hier. Selbst die Lampen sind hier ja total seltsam. Habe mich aber echt direkt zuhause gefühlt.


Der erste Tag beim ersten Barcamp

Erstmal nicht so perfekt. Kaum angekommen, schon Schlange stehen. Aber gut, dafür hat ja die Anreise mit dem ÖPNV prima funktioniert. Draußen vor der Tür direkt zwei bekannte Gesichter getroffen. @DerLarsHahn und @MSalwiczek standen auch vor der Tür und begehrten Einlass. Also denen einfach mal hinterher, die sahen aus, als wenn sie sich damit auskennen. Stimmte zwar nicht, aber war schon okay.

Zumindest wussten die beiden aber, dass so ein Barcamp mit einem Frühstück beginnt. Klasse. Das beruhigt dann doch.

Ein wenig langatmig dann die Vorstellungsrunde. Jeder sagt sein/ihr Sprüchlein auf, Name, Twittername und Hashtags. Nein, das ist nichts zum Rauchen. Das hat was mit den Themen zu tun, für die man sich interessiert. Soweit kannte ich das ja noch. Es war ja auch irgendwie witzig. Aber bei knapp 180 Leuten grenzwertig. Allein das ein Grund, die Veranstaltung nicht weiter wachsen zu lassen.

Aber gut, dann ab zum Programm

Denn ein Programm gab es nicht. Jedenfalls bis kurz nach der Vorstellungsrunde. Es folgte die Programmplanung. Der ganze Tag aufgeteilt in 45 minütige Zeitraster in gut einem halben Dutzend verschiedenen Räumen. Ein buntes Durcheinander, es waren ja einige Menschen im Raum. Einige schlagen einen Vortrag vor, den sie selber gerne halten würden. Andere heben die Hand, weil sie das Thema gut finden, andere eben nicht.
Geraune, teilweise Lachen in den hinteren Reihen. Denn ein Vorschlag fiel aus dem sonst vorherrschenden Thema „Social Media“ heraus. Ein Bildervortrag zu einer Reise nach Namibia. Schräg und allein deswegen ansprechend. Das wurde also dann meine erste Session am ersten Tag vom ersten Barcamp. Und ich muss sagen. der Vortrag hat mir gut gefallen. Auch wenn, oder vielleicht weil er aus dem Rahmen fiel.

Und ab dafür

Dann gab es kein Zurück mehr. Einstieg ins Thema. Die restlichen Session hatten alle was mit meinem Themenbereich zu tun. Die besten Social Media Tools im Schnelldurchgang kurz angerissen. Erfrischend schnell und was mich beeindruckt hat: Immer mit einem Seitenblick auf die Rechtskonformität einer App. Hut ab vor @GetOliverLeon.
Ein wenig zum Mysterium Klout, ein wenig digitale Gesundheitsdatenverarbeitung und Selbstanalyse. Dann noch ein wenig Location Based Marketing und gute Gespräche auf dem Flur zwischen Garderobenhaken und Getränkehahn.

Fazit des ersten Tages

Neue Themen, die durchaus beobachtenswert erscheinen. Und auch einiges an Bestätigung der eigenen Sicht auf das Thema Social Media. Denn gerade bei Themen wie Gesundheitsdaten und Standorterfassung ist schon neben dem Spieleffekt auch durchaus das ein oder andere Risiko zu sehen.

Bildung, egal ob Aus- oder Weiterbildung, ist wirklich dringend notwendig, damit die nächste Generation nicht in zwanzig Jahren ihr digitales Vermächtnis zum Nachteil aufs Brot geschmiert bekommt.

Und ganz wichtig: Smartphones brauchen größere Akkus, damit nicht ständig die Jagd nach einem Akkupack oder einer Steckdose das „Social Life“ behindert.


Dieser Beitrag entstand schon im März, direkt nach meinem ersten BarCamp. Mittlerweile sammelt Stefan Evertz diese Erstlings-Beiträge in einer Blogparade. Viel Spaß beim Lesen!

 

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